Glottertal
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Allgemeines:
Glottertal finden Sie in Südbaden, ca. 15 km nordöstlich von Freiburg. Das Tal an der Westflanke des Schwarzwald wurde bekannt durch seine Landschaft, den Weinbau und die Gastronomie.
Das Glottertal zählt zu den wenigen Orten im Schwarzwald und Breisgau, in denen die Sonntagstracht zumindest von den Frauen und Mädchen noch regelmäßig getragen wird. Informationen zur Tracht finden Sie in einer eigenen Rubrik.

Die Kurklinik Glotterbad war Kulisse für die Außenaufnahmen zur Fernsehserie "Schwarzwaldklinik".


Daten:

Bundesland:

Baden-Württemberg

Kreis:

Breisgau-Hochschwarzwald

Einwohnerzahl:

3054 (Stand 31.10.2008)

Gemarkungsfläche:

3076 ha

Höhe:

280 - 1242 m ü.M.

Koordinaten:

48.05° n.B. - 7.93° ö.L.



Weinbau:
Das Anbaugebiet von Glottertal umfasst nur etwa 58 ha. Angebaut werden vorwiegend Burgundersorten. Steillagen mit bis 70° Hangneigung garantieren optimale Sonneneinstrahlung. Sie sind allerdings nur in Handarbeit zu bewirtschaften. Die Reben im Glottertal erreichen am Eichberg eine Höhe von 500 m ü.M.. Glottertal zählt damit zu den höchstgelegenen und steilsten Anbaugebieten in Deutschland.


Anreise:
Mit dem Auto erreichen Sie das Glottertal am einfachsten über die A5, Ausfahrt Freiburg-Nord. Die Anfahrt ins Glottertal ist ab der Ausfahrt Freiburg-Nord ausgeschildert.

Von Osten kommend über die A81 verlassen Sie die Autobahn beim Dreieck Bad Dürrheim bzw. der Anschlussstelle Geisingen und folgen der B27 und B31 Richtung Freiburg. Bei Hinterzarten biegen sie auf die B500 Richtung Breitnau. Weiter geht es auf der Landstraße nach St. Märgen, dann vorbei an St. Peter ins Glottertal.



Geschichtliches:
Die erste urkundliche Erwähnung des Glottertals datiert auf das Jahr 1112. In einer Güterbeschreibung des Klosters St. Peter wird die Schenkung eines Glottertäler Hofguts an die Kirche in St. Peter dokumentiert. Die Besiedlung des Glottertals dürfte mutmaßlich bereits einige Jahrhunderte früher begonnen haben.

Glotterbad:
In Zusammenhang mit der Aufstellung eines Tragaltars wird bereits 1488 auf bestehende Badetätigkeit im Bereich des Glotterbads hingewiesen. Um 1570 regelte eine Badeordnung den Ablauf der Badetätigkeit.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Glotterbad verkauft und zur Kuranstalt ausgebaut. In dieser Zeit entstand der heute nicht mehr existierende Alexanderbau und daneben der Carlsbau, der später in der "Schwarzwaldklinik" zur Fernsehruhm kommen sollte.
In den 30 er Jahren des 20. Jahrhundert wurde das Glotterbad zu einem beliebten Kurort der Oberschicht Deutschlands.
Nach dem zweiten Weltkrieg erfolgte ein Umbau zur Kurklinik. 1960 übernahm die LVA Württemberg das Kurhaus und das zugehörige Gelände.

Weinbau:
Im Verlauf des 15. Jahrhunderts begannen die Glottertäler mit dem Weinbau. Die älteste urkundliche Erwähnung von Rebplanzungen entstammt einem Kaufvertrag aus dem Jahr 1585.
1881 besang der Dichter Viktor von Scheffel den Glottertäler Wein. Dieses Lied zeugt indirekt von der damaligen Bekanntheit des Glottertäler Weins. Immerhin weilte Scheffel zur Kur in Bad Dürrheim als er den Glottertäler Wein genoß, der ihn zu diesem Lied inspirierte.
1951 wurde die Winzergenossenschaft Glottertal gegründet.

Politik:
Die politische Gemeinde Glottertal entstand 1970 durch Zusammenschluss der vormals selbstständigen Talgemeinden Ohrensbach, Föhrental, Ober- und Unterglottertal. Da die vier Gemeinden seit jeher einen gemeinsamen Kirchenbezirk bildeten und darüber hinaus bereits traditionell vielfältige Verflechtungen zwischen den heutigen Orteilen bestanden, gelang die politische Vereinigung ohne nennenswerte Schwierigkeiten.


Weitere Informationen zum Glottertal und zur Anreise finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Glottertal (siehe Links...).

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